Hallo Welt, es ist geschafft! Steter Tropfen hölt den Stein. Was hat es an Geist, Zeit und Anstrengung gekostet, die Knechterin von der unbedingten Notwendigkeit eines solchen Gerätes zu überzeugen.

Nicht so sehr das Schneeschieben an sich war ausschlaggebend, das hab ich jahrelang ganz brav und diskussionslos erledigt.

Aber vor zwei Jahren, als die Schneemassen von Hand mit dem Schneeschieber auch noch bis 1,60m hoch aufgetürmt werden mussten um den Gehweg frei zu bekommen, da hörte sich doch wohl alles auf!

Die Gedanken an den langfristigen Aufbau einer Argumentation, das latent und unbemerkt eingefädelte Ausbauen des Abstellraumes und überhaupt: die Entwicklung des gesamten Schlachtplans an sich waren schon eine echte Leistung.

Seit Jahren geplant und dann auch knallhart durchgezogen- Respekt.  Glückwunsch, lieber Familienknecht! Soviel zu den Pressestimmen, die zu hören wären, wenn die das denn wüssten.

Wie aus dem Nichts und „ganz von selbst“ kam dieser Tage plötzlich die Entscheidung der Knechterin: „wir sollten in diesem Winter eine Schneefräse kaufen, kümmere dich mal darum.“

Natürlich musste ich zum Schein über diese neuerliche Zusatzaufgabe erstmal murren, diesmal allerdings nicht zu laut.

Nun bestehen also mit höchstem Segen gute Gründe, gemeinsam mit ein paar „technisch sehr versierten“ Freunden und Nachbarn den ersten Glühwein aufzusetzen, ihn intensiv zum Punsch zu veredeln und dann leicht druckverdichtet über so ein Gerät zu diskutieren.

Benzin oder Elektro, zum Schieben oder gleich zum darauf sitzen…

Alles schwere Fragen.

War gar nicht so einfach zu entscheiden wie ich dachte.

Haben uns erst mal eine Woche Informations- und Denkpause verordnet.

Ort und Zeitpunkt der nächsten Beratung werden unkompliziert festgelegt – je nachdem wer von uns „sturmfrei“ hat.