Was habe ich doch für wunderbare Kinder!

Das meine ich ganz ehrlich und zugegeben: ich sage es leider nicht sehr oft, weil die Bagage meist auch ganz schön nerven kann.

Aber manchmal erfährt man schon Rührung, und das kam heute so:

Die Auseinandersetzung mit meiner Eierlikör-Sahne-Diät im Hinterkopf strömte die Knechterin heute in ihrer so knapp bemessenen Arbeitspause in die Gemüseabteilung des Supermarktes und kaufte wieder Grünzeug.

Zuhause treusorgte sie vor meinem Eintrefffen zum Einen für ein- wie sie es meinte- wunderbares Abendbrot, zum Anderen sah sie zu, dass ich auch danach nichts in der Küche zu tun hätte, was mit Nahrungsaufnahme auch nur entfernt in Verbindung stehen könnte.

Meine Abneigung gegen Katzenfutter war ihr bekannt, also blieb mir nichts weiter übrig, als meinen Schmerz zu teilen und die Kinder ins Bett zu bringen.

Als ich den kleinen Frechdachs müde gelesen hatte, zog er einen Schokoweihnachtsmann hervor und sagte: “Hier Papi, Salat schmeckt dir ja nicht und von irgendwas musst du ja satt werden…”

Ich bin noch immer ganz gerührt.

Jetzt, wo ich die leere Weihnachtsmannfolie vor mir liegend glattstreiche…