Die weibische Front wider den eigenen und männlichen Bauchspeck treibt zuweilen stilvolle Blüten.

Seit Tagen schon wird die Familie von der Knechterin mit Futter gesättigt, das einfach seinen Weg in den Karnickelstall nicht finden will.

Obschon es eigentlich dorthin gehört. Es ist schon erstaunlich, was der grobe Gemüsehäcksler nicht alles im Unterholz abseits der Landstraße erlegt und verkaufsfähig ausweidet.

Noch verwunderlicher ist´s, dass man große Teile davon tatsächlich auch magentechnisch reizfrei tolerieren kann. Ein paar Soßen und andere nicht unleckere Zutaten dazugegeben und schon füttert man damit die Familie ab.

Ich sehe vor meinem geistigen Auge in den 60er jahren Tante Ortrud im Sommer abends mit  Fahrrad und Drahtkorb hinten drauf ans Luch fahren um Futter zu sicheln. Die Futtergäste waren, freilich nicht wissend, dass sie später der höheren Küche geweiht seien,  stets  ganz versessen auf das Zeug.

Vielleicht waren damals auch ein paar heut längst verbotene, einjährige weibliche Pflanzen dabei, deren Blätter stark duften, wenn man sie anräuchert.

Ja, früher war die Natur noch in Ordnung.

Da hatte man so viel von dem auch frei wachsenden Kraut, da hat man es sogar zu Seilen verarbeitet und an Karnickel verfüttert…

Heute gibt es so wenig davon, dass Menschen es teuer unter der Hand kaufen und dennoch mit zusätzlich mit geschnittenem Tabak strecken müssen.

Aber Vorsicht liebe Naturfreunde, geht damit ja nicht rauchend zu nah an Bundesliga- Fussballtrainer oder TV-Moderatoren heran!

Sonst atmen die es noch ein und werden öffentlich verdächtig!

Passiv rauchen kann ja so schädlich sein!

Ein Glück, dass ich als einzig wahrer Familienknecht nur Interesse am essbaren Grünzeug habe (n darf).