Heute waren wir wieder mal bei Dominique Hélias, dem Kinder-Chiropraktiker. Die Kiefer- Hüft- Geschichte hat sich schon prima gebessert, trotzdem hat er mit seinen Druckimpulsen einige Korrekturen und Hilfen gegeben. Nach der intensiven Arbeit am Rücken fragte er nach der Art der Schultasche.

Oh Gott, schon wieder so ein Thema! Ist dass denn wichtig? Wir hatten bei der erste Mappe  eher darauf geachtet, dass hübsche Bilder drauf sind und reichlich Reflektoren für die dunkle Jahreszeit. Sogar ein Rückenpolster war dran. Nun ist das aber schon ein paar Jahre her. Die Kids schleppen täglich jede Menge Zeug, meist passt da nichts mehr rein. Es ist ewig schwer und schön sieht das Ding schon lange nicht mehr aus. Es sollte ohnehin bald eine neue her.

Wichtig sei vor allem hoher Tragekomfort für den wachsenden Kinderrücken. Und das heißt: körpergeformte Taschen mit Tragegurten und vor allem stabilisierende HÜFTGURTE. Wenn er die Kinder ihre Gepäcke zur Schule tragen sieht, überkommt ihn als Fachmann kaltes Grausen.

Ich hatte keine Ahnung, aber an Hand eines Beispiels zeigte er w i e wichtig die richtige Wahl ist. Er empfiehlt darum eher gute Treckingrucksäcke als Schulranzen. Die „mitwachsenden“  Tragesysteme von bekannten Spezial- Ausrüstern wie TATONKA oder VAUDE seien sehr gut entwickelt. Diese Hersteller würden auch durch unabhängige Tests empfohlen. Man solle, wenn möglich, wirklich darauf achten, welche Lasten man seinen Kindern wie aufbürdet.

Zum Glück gibt es da wieder das web, in dem wir heut Abend bequem eine Vorauswahl treffen können.