Als der Kleinknecht kürzlich jährte, wünschte er sich einen Besuch in der bekannten und berüchtigten Ostdeutschen Absteige von Cowboys und Indianern. EL DORADO

Na klar, denkt sich der Familienkecht:

“Karl May gelesen- dabeigewesen!”

Und also nichts wie hin.

Klar, die 100 km vor den Toren Berlins sind schon eine Strecke- aber wir haben unterwegs viel gesungen und Räuberpistolen erzählt, so verging die Fahrt rasend schnell.

Dort bei Templin hat man eine wirklich hübsche Stadt aufgebaut, in der allerhand los ist für kleine und große Cowboys. Von der Filmszene übers Bogenschießen, Goldwaschen und Hufeisen werfen war alles dabei, auch jede Menge Tiere zum gucken und streicheln. Es gibt unzählige Details, die man hier nicht aufzählen kann, die muss man unbedingt selbst sehen.

Beim großen Showdown um 17 Uhr in der Mainstreet standen wir ganz vorn und erlebten die formidable Stuntcrew hautnah. Alle Wetter, die Jungs (und ein besonders hübsches Mädel!) sind nicht von schlechten Eltern, die verdienen ihr Geld wirklich hart! Wenn man aber hört, bei welchen internationalen Top- Filmproduktionen die schon mitgespielt haben wundert es gar nicht, dort in der Pampa solche extremen Leistungen zu sehen.

Allein das Training mit den Pferden, damit die nicht bei dem wahnsinnigen, minutenlangen  “rumgeballer” aus dutzenden Remington- Colts unter den Reitern völlig durchgehen, ist bestimmt anstrengend.

Eindrucksvoller waren  nur die indianischen Lieder und Tänze in der Indianershowarena. Wenn dieser Ururenkel kanadischer Schwarzfußindianer die Bühne betritt ist man gebannt und  überwältigt von seiner umwerfenden und ausstrahlenden Aura. Kein weiterer Platz für Worte.

Für mich ganz klar der bewegendste aller Programmpunkte. Und ganz ehrlich: vor allem das ist mir heute noch total präsent und deswegen allein lohnt schon der Weg dorthin.

Alles Gute, EL DORADO!

Kinder froh, Knechterin froh!       -   Happy wife- happy life!