Der Kleinknecht onkelt schon wieder. Wir waren auch schon eine Weile nicht zur Kontrolle, aber Omas geschulten Auge entgeht eben nichts. Also ab zum Kinder- Chiropraktiker.

Alles okay soweit, meint der, nachdem er die bei Kindern dieses Spielalters übliche Blockade im Halswirbelbereich gelöst hatte.

ABER: er braucht anderes Schuhwerk! Die ausgelatschten Botten sind zwar bequem, bringen ihn aber dazu, darin zu „schwimmen“. Und so verändert sich  sein Gang negativ. Soll man unbedingt drauf achten, ist so wichtig wie eine richtig gute Schultasche oder ein gutes Bett.

Ja, wenn der Knilch einfach zu faul ist, sich zu bücken und die Schuhbänder ordentlich zu schnüren (und das ist meist der Fall), bekommt er heute eben Schuhe, die passen und nicht geschnürt werden müssen.Wir bekamen früher dafür höchstens einen Katzenkopf.

Und weil das in diesem, na sagen wir mal trotzdem: Sommer unbedingt nötig ist, auch gleich noch ein paar ordentliche Kinderstiefel. Erstmal für die Wassermassen und dann auch noch für den Winter.

(Meine Knechterin würde für sich selbst dazu noch ein paar „Übergangsstiefel“ holen, was immer das auch ist.)

Jedoch: bei Kinderstiefeln gibt es massenweise Unterschiede!

Beliebt sind ja die berühmten „chinesischen Stinkstiefel“ –jedenfalls von Mülltonnen.

Es finden sich jedoch auch echt gut sitzende, für Kinder-Fußbetten geeignete und sogar richtig schicke Kinderstiefel.

Nächsten Sonntag sind wir wieder bei Oma und da werde ich das Märchen vom schlechten Gang mal gerade rücken.